Dokumentation: Versionskontrolle
Versionskontrolle
Die Versionskontrolle von Flowy ist eine grundlegende Funktion, die das Projektmanagement durch effizientes Verfolgen und Verwalten von Projektversionen verbessert. Dieses Dokument beschreibt genauer, wie die Versionskontrolle in Flowy funktioniert und was Benutzer in der Praxis beachten sollten, insbesondere in Bezug auf die Aufbewahrung des Verlaufs und auf Sicherheitsmaßnahmen.
Vereinfachte Versionsverfolgung
Flowy verfolgt Änderungen an Projektobjekten automatisch und stellt so sicher, dass jede Änderung aufgezeichnet wird. Diese automatische Versionskontrolle ist entscheidend, um die Entwicklung eines Projekts detailliert nachzuvollziehen, und ermöglicht es Benutzern, auf einfache Weise zu sehen, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat. Standardmäßig bewahrt Flowy diesen Änderungsverlauf jedoch für einen Zeitraum von 90 Tagen auf. Diese Dauer schafft einen Ausgleich zwischen einem ausreichend langen Verlauf für die Projektprüfung und einer effizienten Verwaltung des Speicherbedarfs.
Für Organisationen mit abweichenden Anforderungen an die Projektprüfung oder mit Compliance-Vorgaben kann die Standardeinstellung für die Aufbewahrung des Verlaufs angepasst werden. Mit der Einstellung admin.history.ttl können Administratoren die Time-to-live (TTL) für den Projektverlauf anpassen, damit die Versionskontrolle den jeweiligen betrieblichen oder regulatorischen Anforderungen entspricht.
Sicherheit und Ausschlüsse
Die Versionskontrolle von Flowy umfasst zwar eine Vielzahl von Projektelementen, schließt Credentials und andere sensible Daten jedoch bewusst aus. Dieser Ansatz stellt die Sicherheit in den Vordergrund und stellt sicher, dass sensible Informationen nicht über Versionsverläufe offengelegt werden. Durch den Ausschluss dieser Elemente verringert Flowy das Risiko von Datenschutzverletzungen bei sensiblen Daten und bietet Benutzern eine sichere Plattform für die Zusammenarbeit.
Der Zugriff orientiert sich bewusst an den Berechtigungseinstellungen des Objekts. Das bedeutet, dass jeder, dem die Berechtigung „use" für die aktuelle Version eines Objekts erteilt wurde, auch dessen Verlauf einsehen kann.
Objekte, die nicht mehr verfügbar sind, für die aber noch historische Einträge existieren, können über die Funktion Admin / History im Admin-Frontend wiederhergestellt werden.
Verwendung
Benutzer können im Admin-Frontend jederzeit objektweise zu älteren Versionen wechseln. So können sie frühere Versionen bei Bedarf prüfen oder übernehmen. Um eine alte Version zu aktivieren, muss das entsprechende Objekt gespeichert werden; dadurch wird ein neuer Verlaufseintrag erzeugt, sodass die Entwicklung des Projekts lückenlos dokumentiert bleibt.
Auswirkungen auf Zusammenarbeit und Projektmanagement
Die Möglichkeit, Projektänderungen im Zeitverlauf nachzuverfolgen, kommt der Zusammenarbeit erheblich zugute. Teams können parallel arbeiten und darauf vertrauen, dass ihre Beiträge nicht verloren gehen oder überschrieben werden. Die Möglichkeit, zu früheren Projektversionen zurückzukehren, fördert eine Innovationskultur, in der Teammitglieder bedenkenlos experimentieren können, da sie Änderungen bei Bedarf einfach rückgängig machen können.
Die anpassbare Aufbewahrung des Verlaufs bietet zusätzliche Flexibilität bei der Verwaltung von Projektverläufen. Diese Anpassbarkeit stellt sicher, dass Teams sowohl interne Richtlinien als auch externe Vorschriften zur Datenaufbewahrung einhalten und ihr Projektmanagement nahtlos an Compliance-Anforderungen ausrichten können.

